FACHWERKSIEDLUNG

   
   
   
 
   
   
   
   

Tradition und Moderne: Dörfliche Gemeinschaft in Dinklage

Der Hof Burhorst soll der erste Hof auf der Hörst gewesen sein, so erzählt man sich. Er trägt, wie viele Höfe, einen Beinamen: Bussjans Hof.

Einst war der Bussjans Hof ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb. Als absehbar war, dass die Landwirtschaft auf dem Hof von der nächsten Generation nicht fortgeführt werden kann, suchten wir nach anderen Möglichkeiten, den Hof zu nutzen und seine historisch gewachsene Schönheit trotzdem zu erhalten. Wir fanden die Lösung im Bau einer Fachwerksiedlung, in der Menschen nach alter Tradition leben können, ohne dabei auf den Komfort modernen Wohnens zu verzichten.

Vor fünfzehn Jahren begann unsere Familie mit dem Projekt, Fachwerkhäuser zu errichten, um sie an Menschen zu vermieten, die das dörfliche Leben schätzen. Das Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem der örtliche Charakter wiederbelebt wurde. In unzähligen Arbeitsstunden entstand eine Siedlung, die Altes und Neues miteinander verband und den Menschen ein Landleben ermöglichen würde, das von Ruhe, Nachbarschaftlichkeit und zwischenmenschlicher Nähe geprägt ist. Wir 
träumten von einem Ort, an dem die Kinder zwischen den Häusern spielen und man sich von Fenster zu Fenster würde unterhalten können.

Inzwischen wurden 21 Gebäude errichtet. Weitere Gebäude befinden sich im Bau. Die Häuser sind den Gebäuden nachempfunden, die früher auf dem Hof gestanden hatten. Zwischen den Häusern befinden sich keine Zäune, um das Gesamtbild nicht zu stören und echte Nachbarschaft zu ermöglichen. Die zunächst konventionelle Bauweise im Inneren erfuhr im Lauf der Zeit eine Weiterentwicklung. Massive Holzdecken, alte Steinfußböden und rau verputzte Wänden prägen die Gestaltung im Inneren, für außen werden gebrauchte Backsteine und alte Handbacker Dachziegel verwendet. Das urige Erscheinungsbild typischer Fachwerkbauten wird somit in allen Bereichen verwirklicht. Auch der alte Herd, der mit Holz geheizt wird, ist wieder im Kommen: Die steigenden Energiepreise und das anheimelnde Gefühl, die diese Form der Wärmegewinnung erzeugt, verleihen dem Herd, auf dem schon unsere Großmütter ihr Wasser erhitzt hatten, seine neue Attraktivität.

Die hohe Nachfrage nach den vermieteten Wohnungen ist ungebrochen. Die Entstehung und Erweiterung der Fachwerksiedlung, die vor Jahren als Projekt der Familie Burhorst begann, ist längst zu einem Herzensanliegen aller geworden, die dort leben.

Wenn Sie Informationen zum Baustil erhalten möchten, sich für eins der zu mietenden Häuser interessieren oder für eine Gruppe eine Führung organisieren wollen, wenden Sie sich an:

Heinz-Josef Burhorst
Telefon: 0 44 43 / 506389
Telefax: 0 44 43 / 4987
E-Mail: heinz.burhorst@ewetel.net

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